Für­sor­ge statt Freiheit?

Müt­ter­chen Staat: Für­sor­ge statt Freiheit?

Der CDU-Gemein­de- und Orts­ver­band sowie die Jun­ge Uni­on Eslo­he luden am 17. Sep­tem­ber 2013 die Eslo­her Bevöl­ke­rung zu ihrem Spät­som­mer­fest auf den Hof der Dom­schän­ke Braue­rei­gast­hof Essel­bräu ein zu The­ma:
„Müt­ter­chen Staat: Für­sor­ge statt Frei­heit?“
Lei­der spiel­te das Wet­ter an die­sem Abend nicht mit, so dass man kurz­fris­tig in das Brau­haus umzie­hen muss­te.
Zu Gast waren an die­sem Abend Mar­kus von Weichs (Wald­bau­er und Vor­sit­zen­der des Hegerins Eslo­he e. V., Patrick Sen­s­burg (MdB), Karl-Josef Lau­mann (Frak­ti­ons­chef der CDU im Land­tag NRW) und die Jagd­horn­blä­ser des Hege­rings Eslo­he e. V.

Ein­grif­fe in die Tarif­au­to­no­mie durch gesetz­lich vor­ge­schrie­ben Min­dest­löh­ne, ein Grund­ein­kom­men von 1050,- € anstatt Hartz IV, Begren­zung der Mana­ger­be­zü­ge, Ver­mö­gens­steu­er, die Miet­preis­brem­se (=Neu­bau­brem­se), mas­si­ve Steu­er­erhö­hun­gen für den Mit­tel­stand und, und, und sind nur eini­ge Bei­spiel wie Rot/Rot/Grün mit sozi­al­po­li­ti­schen Wohl­ta­ten die Geset­ze der Markt­wirt­schaft ver­sucht aus­zu­he­beln und durch das mehr an Für­sor­ge unse­re Frei­heit aufs Spiel setzt.
Das Insti­tut der deut­schen Wirt­schaft hat die Beschäf­ti­gungs­ver­lus­te der Wahl­pro­gram­me berech­net: sie rei­chen von über 300.000 (SPD, Grü­ne) bis 800.000 (Lin­ke).
Mar­kus von Weichs, Wald­bau­er und Vor­sit­zen­der des Hege­rings Eslo­he e. V., sprach in sei­nem Vor­trag davon, dass durch die Jagd­recht­no­vel­lie­rung und Flä­chen­still­le­gung die Jäger, Grund­ei­gen­tü­mer und Unter­neh­mer in Ihren Rech­ten hart beschnit­ten wer­den. Bündnis’90/Die Grü­nen pla­nen 5% der Pri­vat­wald­flä­chen und bis zu 10% des Staats­wal­des aus der forst­wirt­schaft­li­chen Nut­zung her­aus­zu­neh­men. Eine Ent­eig­nung die vie­len Wald­be­sit­zer, Forst­wir­te, Säge­wer­ker und vie­le Zulie­fer­fir­men in den Ruin trei­ben wird.
Patrick Sen­s­burg kri­ti­sier­te in sei­nen Wor­ten aufs schärfs­te die Ent­eig­nungs­po­li­tik der „Lin­ken Par­tei­en“ und warnt ein­dring­lich davor, dass eine sol­che ideo­lo­gisch gepräg­te Poli­tik lang­fris­tig Arbeits­plät­ze und Wohl­stand ver­nich­tet.
Herr Lau­mann setz­te in sei­nem Vor­trag „Sicher, sozi­al, gerecht“ den Schwer­punkt auf den Sozi­al­staat Deutsch­land und beton­te aus­drück­lich, dass nur mit einer gesun­den und funk­tio­nie­ren­den sozia­len Markt­wirt­schaft unser Sozi­al­staat lang­fris­tig gesi­chert wer­den kann.
Ver­wöhnt wur­den die zahl­rei­chen Gäs­te mit lecke­ren Würst­chen vom Holz­koh­le­grill und frisch gezapf­ten Essel­bräu.
Der kurz­wei­li­ge Abend wur­de beglei­tet durch Mär­sche der Jagd­horn­blä­ser des Hege­rings Eslo­he e. V., bei denen sich der CDU-Gemein­de­ver­band noch ein­mal aus­drück­lich bedan­ken möchte.